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Schlachtfeld Internet

am Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 11:12 Uhr von Benjamin veröffentlicht

Vor ein paar Monaten war ich noch harmlos und unbescholten. Damals verbrachte ich meine Freizeit unter anderem mit Computerspielen wie Virtua Tennis 4, Anno 1404 oder der Fußball-Manager-Serie. Das ist heute auch noch so, allerdings wird die Liste nun von einer polarisierenden Spielereihe ergänzt: Battlefield 3.

Battlefield 3

Bild: Electronic Arts

Obwohl ich eher zu den „Gelegenheitszockern” gehöre, gab es in letzter Zeit des Öfteren etwas längere Runden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der genannte Titel inzwischen großen Anklang bei Freunden und Kollegen gefunden hat. So bleibt man auch mal „noch eine Runde” dabei, nicht selten bis zum Frühstücksfernsehen. Gestern hat der Entwickler und Betreiber des Spiels bzw. des dazugehörigen Netzwerks PC-Spielern weltweit zu einer unfreiwilligen Verschnaufpause verholfen. Eigentlich keine unbedingt schlechte Sache – in diesem Fall aber eine Frechheit. Weiterlesen…


Die Arroganz des Markus Lanz

am Donnerstag, den 8. Dezember 2011 um 11:49 Uhr von Benjamin veröffentlicht

Erschreckend: Man zappt nach der wöchentlichen Folge How I Met Your Mother noch ein wenig durch das herkömmliche deutsche Fernsehprogramm und sieht im ZDF am späten Abend einen erwachsenen Mann in orangefarbener Latzhose zwischen den sonst seriös gekleideten Gästen sitzen.

In der Sendung ging es wider Erwarten nicht um die Lohn- und Arbeitsbedingungen städtischer Entsorgungsangestellter. Stattdessen war es eine Folge von Markus Lanz, der ZDF-Talkshow, die von ebenjenem moderiert wird. Thema: Keins, wie immer. Entgegen dem Trend, Sendungen gut zu strukturieren, macht Lanz regelmäßig den Kerner und bringt Gäste zu völlig unterschiedlichen Themen zusammen.

Der verhältnismäßig junge Mann im beschriebenen Dress war Gerwald Claus-Brunner (39, Foto), Mitglied der Piratenpartei und des Berliner Abgeordnetenhauses. Sein unkonventionelles Auftreten war mir sympathisch, ebenso seine Thesen zum kurz thematisierten Grundeinkommen. Obwohl ich als bekennender Sozialdemokrat unter Generalverdacht stehe, wenn es um Diskreditierung der Piratenpartei geht, hat mich an diesem Abend nicht Gerwald (auch nicht sein Outfit), sondern der Namensgeber der Sendung gestört. Weiterlesen…


(Zweit-) Beste!

am Montag, den 28. November 2011 um 10:17 Uhr von Benjamin veröffentlicht

Mein Moabit-Engagement hat sich kürzer gehalten als ich dachte. Nachdem sich meine Schwerpunkte (v.a. beruflich) in den Osten Berlins verlagert haben, musste ich nachziehen. Dementsprechend war eine Wohnung im alten Lichtenberger Zentrum mehr als sinnvoll. Dank vieler fleißiger Helfer war der Umzug ein Klacks. Jetzt muss sich nur noch jemand bereit erklären, das Umzugschaos zu beseitigen. Interesse?


Fernweh

am Donnerstag, den 24. November 2011 um 22:06 Uhr von Benjamin veröffentlicht

Ich mache ja selten bis nie Werbung in eigener Sache. Genau genommen ist folgender Tipp auch eher Werbung für einen guten Freund aus Österreich. Der war 2009 als Teil eines Trios rund zwei Monate in der Karibik unterwegs.

Karibik-Reise von Konstantin, Pako und Daniel

Was er dort mit seinen Freunden erlebt und fotografiert hat, ist nicht nur einen flüchtigen Blick wert. In der Online-Galerie (Eigenwerbung, weil die von mir ist) kann man die Bilder in verschiedenen Auflösungen herunterladen, um sie beispielsweise als Wallpaper zu verwenden.

Traumhaft schön, worauf ich da beim Stöbern in den unendlichen Tiefen unseres Webservers nach langer Zeit erneut gestoßen bin.


Moabit ist beste

am Mittwoch, den 31. August 2011 um 18:06 Uhr von Benjamin veröffentlicht

Seit drei Jahren wohne ich nun schon im schönen, wasserumflossenen, multikulturellen, armen, dreckigen, günstigen, aufstrebenden Moabit. Es hat viele Facetten. Im Südosten mit dem Hauptbahnhof und dem Spreebogen-Areal ist Moabit steril, neu und vor allem teuer. Nördlich unseres kleinen „Äquators”, der Straße Alt-Moabit, sieht es hingegen etwas anders aus. Vom Beusselkiez möchte ich gar nicht sprechen.

Moabit-Aussicht vom Balkon

Vermutlich würde im von Normalsterblichen bewohnten Teil Moabits deutlich weniger Stillstand herrschen, wenn sich die Einwohner besser untereinander vernetzten. Zwar existiert im Internet bereits die Plattform MoabitOnline, doch beschränkt diese sich überwiegend auf Informationen über Bürgeriniativen, Bauvorhaben und gelegentliche Hintergrundberichte. Was fehlt, ist ein Wegweiser für Moabit. Dieser könnte bald kommen – von uns. Weiterlesen…

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Was andere so zwitschern.

"Die Chronique scandaleuse des Verfassungsschutzes zeigt: Er ist überflüssig und gehört schleunigst abgeschafft." http://t.co/Z4v6w2ik

01:52 von sixtus


Gebloggt » Ein Jahr danach: Arabischer Frühling – Montag in Berlin http://t.co/d9JpbcTB

01:19 von annnalist


"Das Internet, so erfahren wir, ist zunächst einmal irgendwie böse - vor allem, weil es unübersichtlich ist." http://t.co/8SurR13r

00:54 von sixtus


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